Heizen im Herbst

Gerade in der Übergangszeit vom Sommer zum Winter gibt es manchmal ein Problem mit dem Heizen: Um die ganze Wohnung zu beheizen, müßte die Zentralheizung angeschaltet werden. Das lohnt aber meistens nicht, weil es am Tage noch warm genug ist. Nur abends beim Fernsehen, oder morgens beim Frühstücken wird eine zusätzliche Wärmequelle benötigt.

Heizen in der Übergangszeit

Jetzt heizen
kalter Garten,warme Wohnung – wenn man geheizt hat

Nun gibt es ja genügend Möglichkeiten, um für eine kurze Zeit Wärme zu erzeugen. Man kann ein Streichholz anzünden und sich daran erwärmen, oder aber eine elektrische Heizung ins Zimmer stellen. Davon gibt es aber auch verschiedene:

  1. Den klassischen Ölradiator. Sieht aus wie ein Heizkörper der Zentralheizung, ist aber mobil und überhaupt nicht mit der Heizung verbunden.
  2. Eine Gebläseheizung. Macht schnell warm, hat aber einige gravierende Nachteile.
  3. Eine Infrarotheizung. Macht schnell warm, bewegt nicht viel Staub, ist mein Favorit. Neuerdings. Denn die anderen Heizsysteme habe ich alle hinter mir, bei der Infrarotheizung bin ich hängen geblieben. Warum, das erzähle ich später noch.

Erst einmal möchte ich die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Heizsysteme kurz erläutern. Aus meiner Sicht natürlich, denn gerade das System der Heizung ist doch sehr subjektiv: Jeder empfindet es anders, und die Meinungen gehen hier meilenweit auseinander. Meine Meinung muß nicht Ihre sein, und umgedreht. Aber wir können uns ja austauschen!

Heute geht es um die Zeit, wenn es weder warm noch kalt ist: Die Übergangszeit vom Herbst zum Winter, aber auch vom Winter zum Frühling.

Wo ist das Problem?

Am Tage ist oft noch viel Sonnenschein und um die 15 Grad, abends wird es schnell kalt, und bei 8 Grad fangen viele Menschen an zu frieren. Was tun? Die Zentralheizung anschalten? Lohnt sich oft noch nicht, der Energieverbrauch ist zu hoch, um nur ein einzelnes Zimmer zu beheizen.

Andere Situation: Abends wird geduscht oder gebadet. Bei einer Lufttemperatur von unter zehn Grad macht aber auch das keinen Spaß! Eine kleine Heizun  wäre ideal, denn Extra die Zentralheizung anmachen, nur um nach dem Duschen nicht zu frieren? Das wird teuer!

Die elektrische Heizung

Ülradiator
typischer Radiator

Am schnellsten geht es natürlich mit einer elektrischen Heizung. Aufgestellt, Stecker rein, und schon wird es warm. Oder dauert auch länger, das kommt natürlich darauf an, welche Art elektrischer Heizung Sie benutzen.

Der Ölradiator war lange Zeit der Klassiker bei mir. Das war ein nachgebauter Heizkörper, wie man es von den Rippenheizkörpern der Zentralheizung kenne. Und der war auch wirklich nicht schlecht, deshalb hatte ich ihn jahrelang in Betrieb. Er hatte nur einen großen Nachteil:

Es dauerte einfach zu lange, ehe er richtig warm wurde! Wenn ich morgens aufstand, und es war kalt in der Küche, mußte ich schon zur Arbeit gehen, als es endlich warm im Raum wurde.

Klar, man konnte ihn eine halbe Stunde vorher einschalten, aber der Stromverbrauch war dann doch ganz schön hoch.

Und es kam dann auch der Zeitpunkt, da das Öl innen wahrscheinlich weniger wurde, jedenfalls fing er zuletzt nach dem Einschalten immer an, fürchterlich laut zu klacken. Besonders, wenn man ihn vorher transportiert hatte, traute man sich gar nicht mehr, ihn sofort einzuschalten.

Eine neue Heizung mußte her!

Die gab es auch ganz günstig im Supermarkt: Ein kleiner Heizlüfter. Gesehen, gekauft und angeschaltet.

Nun ja, warme Luft hat er sofort verströmt, aber durch den Lüftermotor war er ziemlich laut. Vor allem, wenn man ihn auf die höchste Heizstufe eingestellt hat, konnte man sich nicht einmal mehr in Ruhe unterhalten.

Geschweige denn, im Radio den Wetterbericht hören.

In diesem Fall war billig gekauft nicht so gut gewesen, denn an diesen Krachmacher mochte ich mich nicht gewöhnen.

Also habe ich recherchiert nach einer schnellen Heizung, die keine Luft umwälzt, schnell Wärme abgibt, leicht ist und auch nicht soviel verbraucht. Kohle, Gas, Atomstrom?

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