Welche Heckenschere

Wer jahrelang einen Garten hat, und eine Einzäunung mit einer Hecke, der weiß natürlich, daß fast jede Hecke mindestens einmal im Jahr geschnitten werden muß. Dafür hat er eine Heckenschere, hoffentlich die richtige, und schafft das auch meistens an einem Vormittag.

Wer seinen Garten erst ganz neu hat, vielleicht von den Großeltern übernommen oder sich einen schon halbwegs bepflanzten Garten zugelegt hat, der wird erst einmal überlegen:

Welche Heckenschere brauche ich für meine Hecke?

Heckenscheren gibt es in grundsätzlich vier verschiedenen Varianten. Alle haben ihre Vorteile, aber auch Nachteile, sonst würde es ja nur eine Art von Heckenschere geben. Die größten Unterschiede möchte ich hier einmal aufzeigen.

Die Manuelle Heckenschere

 Gardena 391-20 Classic Heckenschere 540 FSC pure von Gardena
manuelle Heckenschere: die einfachste, aber eine gute Möglichkeit, eine Hecke zu schneiden
Foto: Amazon *

Manuell heißt: Ohne Motorunterstützung. Diese kleinen Heckenscheren sind grundsätzlich mit der Hand zu bedienen. Sie hat zwei Scherblätter von bis zu 60 cm Länge, und zwei lange Griffe. Es erfordert etwas Übung, um mit dieser Hand – Heckenschere zu arbeiten, aber wenn man das erst einmal drin hat, kann man seine Hecke ziemlich genau in Form schneiden.

Weitere Vorteile sind:

  • es gibt kein elektrisches Kabel, das man aus Versehen durchtrennen kann
  • es gibt keinen Motor, deshalb ist diese Heckenschere sehr leicht
  • es gibt kaum Lärmentwicklung. Besonders gut, wenn man empfindliche Nachbarn hat.

Ich benutze diese manuelle Heckenschere immer wieder gerne, vor allem, wenn ich kleinere Sträucher oder Büsche zurückschneiden muß. Da lohnt es sich oft nicht, extra ein Kabel zu verlegen. Außerdem hat man mit dieser Schere wegen der langen Griffre eine große Kraft, und auch dickere Zweige sind kein Problem.

Das einzige Nachteilige ist, daß es doch eine ganze Menge Kraft und Ausdauer kostet. Für lange Hecken würde ich diese Heckenschere nicht einsetzen, dann würde ich mir bei den nachfolgenden Geräten Unterstützung holen.

Die elektrische Heckenschere

Wenn die Hecke doch etwas länger ist, und auch beidseitig geschnitten werden muß, kann es mit der manuellen Heckenschere ganz schön mühsam werden. Deshalb wurde die Heckenschere mit Elektroantrieb erfunden. Sie besitzt einen Motor und muß folgerichtig mit der Steckdose verbunden werden.

Die elektrische Heckenschere sieht nicht mehr aus wie eine herkömmliche Schere, hier bewegen sich die auf der Heckenschere angebrachten Messer nach links und rechts, damit verschieden starke Äste auf diese Weise durchtrennt werden können.

Der Vorteil ist die Krafteinsparung, obwohl diese Heckenschere mit Elekroantrieb weitaus schwerer ist als die Hand – Heckenschere. Nachteilig ist, daß sie bei mittelstarken Ästen schon kapitulieren, wo es per Hand mit viel Kraft noch zügig durchgeht. Ein Nachteil ist auch das Verlängerungskabel: Je nach Entfernung der Hecke von der nächsten Steckdose muß es entsprechend lang sein.

Und natürlich: Ich kennen keinen Gärtner, der viel mit der elektrischen Heckenschere gearbeitet hat und nicht wenigstens einmal das Kabel durchtrennt hat! Besondere Umsicht ist also mit dieser Art Heckenscherer gegeben.

Die Akku Heckenschere

Und weil das so ist, haben wieder findige Köpfe die Schnur weggelassen und die Energiezufuhr durch einen Akku ersetzt. Akku Heckenscheren gibt es noch nicht sehr lange, jedenfalls keine guten, brauchbaren. Das größte Handycap war immer der Akku selbst, der nicht lange gehalten hat, dafür lange aufgeladen werden mußte und zudem noch ein gehöriges Gewicht mitgebracht hat.

Heute hat sich das in vielerlei Hinsicht verbessert, die Standzeiten sind schon ganz ordentlich, und das Aufladen geht auch relativ zügig. Falls Sie planen, Systemwerkzeuge einzusetzen (Rasenmäher, Trimmer, Heckenschere u.s.w., alle von der selben Firma mit demselben Akku), dann kann der Akku einfach ausgetauscht werden, wenn er leer ist. Sie legen sich für die ganzen Geräte einfach zwei bis drei Akkus zu, dann ist immer wenigstens einer mit voller Ladung vorhanden.

Der Vorteil der Akku – Heckenschere: Das lästige Kabel entfällt, Sie können auch weiter entfernte Hecken und Büsche schneiden. Und es kann nicht passieren, daß das Kabel darunter leiden muß.

Die Nachteile: Akku Heckenscheren sind von allen Varianten die schwächsten. Dafür sind die Akkus auch immer noch relativ schwer, was bei langen Arbeitszeiten ganz schon auf die Gelenke gehen kann.

Die Motorheckenschere

 Rotfuchs® 1,22 PS Benzin Heckenschere HDTR26 Orange mit 25,4 ccm, 55cm Schwertlänge von PRIMOPET
typische Heckenschere mit Benzionmotor
Foto: Amazon *

Die Heckenschere mit Benzinmotor ist die kräftigste von allen. Hier hilft kaum Widerstand, diese Heckenschere kappt alles und ist bestens für einen sauberen Schnitt auch an älteren Hecken geeignet. Sie hat alle Vorteile der Akku Heckenschere (keine Schnur, großer Arbeitsradious), hält aber länger durch als jeder Akku. Deshalb wird sie im Gewerbe hauptsächlich eingesetzt, wo in kurzer Zeit große Arbeiten vollbracht werden müssen.

Der Nachteil: Da die Motorheckenschere mit einem Benzinmotor betrieben wird, braucht man also Treibstoff, und außerdem sind diese Heckenscheren am lautesten. Bei billigen Exemplaren kommt es oft dazu, daß der Motor mitten beim Schneiden ausgeht, weil die Vergaser zu einfach aufgebaut sind. Oder sie springt gar nicht erst an.

Der Umgang mit einer Motor Heckenschere erfordert schon einiges an Erfahrung und sollte nicht Ihre erste Heckenschere sein. Auch wenn sie kraftvoll und netzunabhängig ist: Sie hat ebenso wie die Akku Heckenschere ein ganz ordentliches Gewicht, und um genau zu arbeiten und keine Löcher in die Hecke zu schneiden, müssen Sie den Umgang mit ihr vielleicht erst einmal an einer unsichtbaren Stelle trainieren. Wenn dann die Nachbarschaft nichts sagt, und Sie Ihre Heckenschere mit Benzinmotor beherrschen, und eine große Menge Hecke und Büsche zu schneiden haben, dann ist es die beste Heckenschere, die man sich denken kann.

Die schnelle Heizung

Auf der Suche nach einer schnellen Heizung war ich inzwischen schon zweimal gescheitert: Heizen im Herbst

Nun mußte ich aber langsam Erfolg haben, wenn ich morgens nicht mehr länger frieren wollte.

Die Infrarotheizung

schnelle Infrarotheizung
Kalt.Schnell heizen.Die Infrarotheizung ist schnell.

Beim Recherchieren stieß ich immer wieder auf den Begriff “Infrarotheizung” (auch “Wärmewellenheizung” genannt). Wie sollte das funktionieren: Strahlungsheizung, eine offene Mikrowelle?

Nein, natürlich muß man sich bei der Infrarotheizung keinen Mikrowellen aussetzen. Infrarotstrahlen funktionieren da etwas anders (Erklärung), vielleicht ähnelt die Wirkung der bekannten Rotlichtlampe. Nur daß man das Licht von der Wärmewellenheizung nicht sieht. Jedenfalls nicht sieht wie bei der Rotlichtlampe.

Wärmewellenstrahlen sind zum Glück unsichtbar, aber das macht es gerade so reizvoll. Einfach einschalten, und binnen Sekunden ist die wärmende Strahlung zu spüren. Wie kommt das?

Infrarotheizung = Strahlungsheizung

Im Gegensatz zum herkömmlichen Heizkörper wärmt die Infrarotheizung erst einmal die Luft nicht an. Alle festen Stoffe, auf die die Strahlung trifft, werden warm gemacht: Möbel, Wände, Menschen und Tiere. Aber die Luft eben nicht!

Deshalb fühlt man sich sofort beheizt, wenn die Wärmewellenheizung arbeitet. Bei herkömmlichen Heizungen wird erst die Luft erwärmt, und dann die Einrichtung.

Das dauert natürlich wesentlich länger.

Wenn dann der Schrank, oder die Wand, so viel Infrarotstrahlungswärme aufgenommen hat, werden die Dinge selber warm, und diese Wärme geben sie dann an die Luft ab.

Infrarotheizkörper

Die Heizkörper dieser Heizungsmethode können aus Strahlern bestehen, wie man es von den Terrassenstrahlern kennt, oder äußerlich den bekannten elektrischen Heizkörpern ähneln. Je nach Verwendungszweck strahlt der Heizkörper nach allen Seiten, oder er wird wandseitig abgeschirmt.

Dadurch, daß die Heitzung so schnell warm wird, ist es auch möglich, sie nur kurzfristig einzusetzen. So mache ich es zum Beispiel: Ich brauche die schnelle Wärme nur früh nach dem Aufstehen, und eventuell abends noch ein wenig. Deshalb hält sich der Stromverbrauch in Grenzen, bei sofortiger Wärmeabgabe.

Früher wurde mir erst warm, wenn auch die Luft angewärmt war. Das hat zu lange gedauert.

Dank der Infrarotstrahlen ist mir jetzt schon warm, wenn die Luft auch noch kalt ist. Das stört mich aber nicht weiter, denn es sind ja keine Minusgrade!

Im tiefsten Winter allerdings ist die Zentralheizung rund um die Uhr im Einsatz, da brauche ich diese Infrarotheizung nur noch ganz selten. Aber im Frühling dann wieder, wenn die Hauptheizung nicht mehr lohnt.

Heizen im Herbst

Gerade in der Übergangszeit vom Sommer zum Winter gibt es manchmal ein Problem mit dem Heizen: Um die ganze Wohnung zu beheizen, müßte die Zentralheizung angeschaltet werden. Das lohnt aber meistens nicht, weil es am Tage noch warm genug ist. Nur abends beim Fernsehen, oder morgens beim Frühstücken wird eine zusätzliche Wärmequelle benötigt.

Heizen in der Übergangszeit

Jetzt heizen
kalter Garten,warme Wohnung – wenn man geheizt hat

Nun gibt es ja genügend Möglichkeiten, um für eine kurze Zeit Wärme zu erzeugen. Man kann ein Streichholz anzünden und sich daran erwärmen, oder aber eine elektrische Heizung ins Zimmer stellen. Davon gibt es aber auch verschiedene:

  1. Den klassischen Ölradiator. Sieht aus wie ein Heizkörper der Zentralheizung, ist aber mobil und überhaupt nicht mit der Heizung verbunden.
  2. Eine Gebläseheizung. Macht schnell warm, hat aber einige gravierende Nachteile.
  3. Eine Infrarotheizung. Macht schnell warm, bewegt nicht viel Staub, ist mein Favorit. Neuerdings. Denn die anderen Heizsysteme habe ich alle hinter mir, bei der Infrarotheizung bin ich hängen geblieben. Warum, das erzähle ich später noch.

Erst einmal möchte ich die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Heizsysteme kurz erläutern. Aus meiner Sicht natürlich, denn gerade das System der Heizung ist doch sehr subjektiv: Jeder empfindet es anders, und die Meinungen gehen hier meilenweit auseinander. Meine Meinung muß nicht Ihre sein, und umgedreht. Aber wir können uns ja austauschen!

Heute geht es um die Zeit, wenn es weder warm noch kalt ist: Die Übergangszeit vom Herbst zum Winter, aber auch vom Winter zum Frühling.

Wo ist das Problem?

Am Tage ist oft noch viel Sonnenschein und um die 15 Grad, abends wird es schnell kalt, und bei 8 Grad fangen viele Menschen an zu frieren. Was tun? Die Zentralheizung anschalten? Lohnt sich oft noch nicht, der Energieverbrauch ist zu hoch, um nur ein einzelnes Zimmer zu beheizen.

Andere Situation: Abends wird geduscht oder gebadet. Bei einer Lufttemperatur von unter zehn Grad macht aber auch das keinen Spaß! Eine kleine Heizun  wäre ideal, denn Extra die Zentralheizung anmachen, nur um nach dem Duschen nicht zu frieren? Das wird teuer!

Die elektrische Heizung

Ülradiator
typischer Radiator

Am schnellsten geht es natürlich mit einer elektrischen Heizung. Aufgestellt, Stecker rein, und schon wird es warm. Oder dauert auch länger, das kommt natürlich darauf an, welche Art elektrischer Heizung Sie benutzen.

Der Ölradiator war lange Zeit der Klassiker bei mir. Das war ein nachgebauter Heizkörper, wie man es von den Rippenheizkörpern der Zentralheizung kenne. Und der war auch wirklich nicht schlecht, deshalb hatte ich ihn jahrelang in Betrieb. Er hatte nur einen großen Nachteil:

Es dauerte einfach zu lange, ehe er richtig warm wurde! Wenn ich morgens aufstand, und es war kalt in der Küche, mußte ich schon zur Arbeit gehen, als es endlich warm im Raum wurde.

Klar, man konnte ihn eine halbe Stunde vorher einschalten, aber der Stromverbrauch war dann doch ganz schön hoch.

Und es kam dann auch der Zeitpunkt, da das Öl innen wahrscheinlich weniger wurde, jedenfalls fing er zuletzt nach dem Einschalten immer an, fürchterlich laut zu klacken. Besonders, wenn man ihn vorher transportiert hatte, traute man sich gar nicht mehr, ihn sofort einzuschalten.

Eine neue Heizung mußte her!

Die gab es auch ganz günstig im Supermarkt: Ein kleiner Heizlüfter. Gesehen, gekauft und angeschaltet.

Nun ja, warme Luft hat er sofort verströmt, aber durch den Lüftermotor war er ziemlich laut. Vor allem, wenn man ihn auf die höchste Heizstufe eingestellt hat, konnte man sich nicht einmal mehr in Ruhe unterhalten.

Geschweige denn, im Radio den Wetterbericht hören.

In diesem Fall war billig gekauft nicht so gut gewesen, denn an diesen Krachmacher mochte ich mich nicht gewöhnen.

Also habe ich recherchiert nach einer schnellen Heizung, die keine Luft umwälzt, schnell Wärme abgibt, leicht ist und auch nicht soviel verbraucht. Kohle, Gas, Atomstrom?

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